Geschichte des schottischen Highlandponys


Wie der Name schon sagt, kommt diese zu den größten englischen Ponys gehörende

Rasse aus dem schottischen Hochland. Geprägt von dem dort vorherrschenden rauhen Klima, ist diese Rasse sehr widerstansfähig und robust. Das Highlandpony galt als landwirtschaftliches Allroundtalent und wurde auch bei der Jagd als Lastenträger für die erlegten Hirsche und anderes Wild eingesetzt. Frühe Steinreliefs der Picten, Ureinwohner Schottlands, zeigen in allen Einzelheiten ein Pferd, welches dem heutigen Highlandpony gleicht.

In Deutschland leben zur Zeit etwa 350 dieser tollen Exemplare, weltweit etwa 4000.

Das Highlandpony paßt hervorragend in das deutsche Klima. Mit seinem wildtierähnlichen Haarkleid ist es sehr gut gerüstet für alle Regionen und Jahreszeiten. Daher ist das Highlandpony auch besonders gut für die "Offenstallhaltung" geeignet. Betrachtet man nun die große Gelassenheit, Menschenbezogenheit, Härte, Ausdauer und verblüffende Trittsicherheit in schwierigem Gelände, sowie die große natürliche Intelligenz des Highlandponys in Kombination mit der Vielseitigkeit dieser Rasse, seine kompakte, barocke Schönheit mit liebenswertem Blick, üppigem Schweif, ungewöhnlich langer, seidiger Mähne und seiner stolzen Haltung, fragt man sich einmal mehr, warum es nicht schon viel mehr dieser Ponys bei uns gibt.
Fast alle Ponys haben eine Springbegabung, sind dressurgeeignet, gewinnen Distanzwettbewerbe, sind geachtete Fahrpferde, überragende Therapiepartner und verrichten ihre Arbeit in Trekkingbetrieben, in der Landwirtschaft, im Forst usw.

Mit ihrem Größenspektrum von 132 cm bis 148 cm in Verbindung mit ihrem guten Gebäude und guter Bemuskelung, bieten sie sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen ideale Partner.